Dein Logo auf die Arbeitskleidung, selbst gemacht
Ein Firmenlogo auf dem Polo, dem Sweater oder der Jacke wirkt professionell und kostet beim Selbermachen viel weniger, als du denkst. Du brauchst dafür keine teure Druckerei: Mit Flexfolie oder Flockfolie, einem Schneideplotter und etwas Hitze bringst du dein Logo selbst auf, Stück für Stück oder gleich für das ganze Team.
Hier liest du, welche Folie zu deiner Arbeitskleidung passt, wie du dein Logo aufbringst und worauf du achtest, damit es viele Wäschen übersteht.
Warum Flex und Flock fürs Logo?
Für Logos und Schriftzüge auf Textil ist Flexfolie der Klassiker. Du schneidest dein Motiv mit dem Schneideplotter aus, entgitterst es (also entfernst das überflüssige Material rundherum) und drückst es mit Hitze auf. Das funktioniert auf Baumwolle, Mischgewebe und vielen Polyester-Stoffen.
Daneben gibt es Flockfolie. Die hat eine samtige, leicht erhabene Oberfläche und sieht auf Polos und Jacken besonders wertig aus. Beide Folien gibt es in vielen Farben, sodass du dein Logo in deiner Markenfarbe umsetzt.
- Einfarbiges Logo: eine Folienfarbe reicht, das ist am schnellsten erledigt.
- Mehrfarbiges Logo: jede Farbe aus einer eigenen Folie schneiden und die Lagen übereinanderlegen.
- Kleine Schrift und feine Linien: dünne Flexfolie hält feine Details besser als Flock.
Das ganze Sortiment findest du in der Kategorie Flex und Flock.
Welche Folie für welche Arbeitskleidung?
Nicht jede Folie passt zu jedem Stoff oder Zweck. Das sind ein paar Folien aus unserem Sortiment und wofür sie sich anbieten:
- Poli-Flex Turbo: schnell zu verarbeiten und vielseitig, eine gute Allround-Wahl fürs Logo auf Shirts und Polos.
- Poli-Flock Tubitherm: Flockfolie mit samtigem Look, schön auf Jacken und Polos, wenn das Logo etwas hochwertiger wirken soll.
- Siser Stripflock Pro: ebenfalls eine Flockfolie, die sich gut für Beschriftungen und Logos eignet.
- Poli-Flex Pearl Glitter und Poli-Flex Luminous: für Akzente, wenn du auffallen willst (Glitzer beziehungsweise leuchtend).
Zum Ausprobieren auf verschiedenen Stoffen ist das Starterpaket Flexfolie Siser Juliet praktisch: damit hast du Material und Zubehör beisammen.
Zur schnellen Orientierung nebeneinander:
| Folie | Typ | Look | Gut für |
|---|---|---|---|
| Poli-Flex Turbo | Flexfolie | Glatt, matt | Logos und Schrift auf Shirts, Polos, Allround |
| Poli-Flock Tubitherm | Flockfolie | Samtig, erhaben | Hochwertige Logos auf Polos und Jacken |
| Siser Stripflock Pro | Flockfolie | Samtig | Beschriftungen und Logos mit Struktur |
| Poli-Flex Pearl Glitter | Flexfolie | Glitzernd | Akzente und auffällige Details |
Unsicher bei der Farbe? Eine Farbkarte zeigt dir den Ton in echt, das hilft beim Treffen der Markenfarbe. Schau dir die Farbkarte Poli-Flex Turbo, die Farbkarte Poli-Flex Pearl Glitter oder die Farbkarte Poli-Flock Tubitherm an.
Lieber zusehen als lesen? Ellen zeigt, wie du Flexfolie plottest und aufdrückst:
Mehr Videos rund um Flex und Flock auf unserem YouTube-Kanal:
- Taschendruck mit Poli-Flex Turbo
- Flexfolie übereinander pressen
- Verhindere, dass sich deine Flexfolie ablöst
- Flexentferner
So bringst du dein Logo auf
Mit etwas Vorbereitung sitzt das Logo gerade und hält lange. So gehst du Schritt für Schritt vor:
- Logo spiegeln und schneiden: Spiegele dein Motiv in der Software (bei Flex- und Flockfolie wird seitenverkehrt geschnitten) und schneide es mit dem Schneideplotter aus.
- Entgittern: Ziehe das überflüssige Material rundherum ab. Eine Pinzette hilft bei feinen Buchstaben und kleinen Ecken.
- Platzieren: Lege das Logo mit der Trägerfolie nach oben auf die richtige Stelle, zum Beispiel Brust links oder Rücken mittig.
- Drücken: Presse mit der Transferpresse oder dem Bügeleisen auf. Halte dich an Zeit, Temperatur und Druck laut Datenblatt der Folie.
- Trägerfolie abziehen: Je nach Folie warm oder kalt abziehen (steht im Datenblatt). Eine Pressing Pillow sorgt bei Nähten und Knöpfen für gleichmäßigen Druck.
Bei einem mehrfarbigen Logo presst du eine Lage nach der anderen und legst die Farben passgenau übereinander. Wichtig ist, dass die Folien fürs Übereinanderpressen geeignet sind.
Damit es Wäschen übersteht
Arbeitskleidung wird oft getragen und häufig gewaschen, also soll das Logo das mitmachen. Ein paar Punkte machen den Unterschied:
- Drücke mit der richtigen Zeit und dem richtigen Druck auf, das steht im Datenblatt der jeweiligen Folie.
- Lass das Stück nach dem Pressen komplett abkühlen, bevor du es bewegst oder wäschst.
- Wasche die Teile auf links und verzichte auf aggressive Programme.
- Geht doch mal etwas daneben, hilft ein Flexentferner: Folie ablösen und das Kleidungsstück neu beschriften.
Für ein einzelnes Polo reicht ein Bügeleisen mit gleichmäßigem Druck. Sobald du eine ganze Serie machst, etwa Teamkleidung, lohnt sich eine Transferpresse, weil sie Temperatur und Druck konstant hält.
Häufige Fragen zum Bedrucken von Arbeitskleidung
Du schneidest dein Logo aus Flexfolie oder Flockfolie mit dem Schneideplotter, entgitterst es und drückst es mit der Transferpresse oder einem Bügeleisen auf das Kleidungsstück. Für ein einfarbiges Logo brauchst du nur eine Folienfarbe, für mehrere Farben legst du mehrere Lagen übereinander.
Flexfolie ist dünn und glatt und eignet sich für feine Logos und kleine Schrift. Flockfolie hat einen samtigen, leicht erhabenen Look und wirkt edler, etwa auf Polos oder Jacken. Beide halten gut. Für robuste Arbeitskleidung, die oft gewaschen wird, ist eine strapazierfähige Flexfolie meist die unkompliziertere Wahl.
Ja, wenn du sauber arbeitest. Drücke die Folie mit der richtigen Zeit und dem richtigen Druck laut Datenblatt auf, lasse das Stück vor der ersten Wäsche abkühlen und wasche es auf links. Hochwertige Flex- und Flockfolien sind waschmaschinenfest und für Kleidung gemacht, die täglich getragen wird.
Für ein einzelnes Stück geht es mit einem Bügeleisen, wenn du gleichmäßig Druck gibst. Sobald du mehrere Teile bedruckst, etwa eine Reihe Polos fürs Team, lohnt sich eine Transferpresse. Sie hält Temperatur und Druck konstant, was das Ergebnis gleichmäßiger und haltbarer macht.
Ja. Du schneidest jede Farbe aus einer eigenen Folie, entgitterst sie und legst die Lagen übereinander. Achte darauf, dass die verwendeten Folien fürs Übereinanderpressen geeignet sind, und drücke jede Lage sauber an. So entsteht aus einzelnen Farben ein komplettes Logo.
Mit einem Flexentferner. Du trägst das Mittel auf, lässt es kurz einwirken und ziehst die Folie ab. So rettest du ein Kleidungsstück, wenn das Logo schief sitzt oder du eine alte Beschriftung ersetzen willst, ohne gleich ein neues Teil zu brauchen.
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