Dein Foto auf der Tasse, das nicht mehr abgeht
Sublimation ist die Technik, mit der dein Motiv buchstäblich in das Objekt einzieht. Kein Aufkleber, keine Folie, die sich irgendwann an den Rändern löst, sondern Farbe, die mit der Beschichtung verschmilzt. Deshalb fühlt sich eine sublimierte Tasse glatt an und übersteht die Spülmaschine, ohne zu verblassen.
Wenn du gerade erst anfängst, wirkt das Ganze schnell nach viel Technik. Ist es aber nicht. Hier liest du, was Sublimation eigentlich ist, was du dafür brauchst, welche Rohlinge funktionieren und wie du Schritt für Schritt zu deinem ersten eigenen Stück kommst.
Was ist Sublimation eigentlich?
Sublimation ist ein Druckverfahren, bei dem feste Sublimationstinte durch Hitze direkt in Gas übergeht, ohne flüssig zu werden. Dieses Gas dringt in die Polyesterbeschichtung deines Objekts ein und kühlt dort wieder ab. Das Motiv sitzt danach nicht auf der Oberfläche, sondern ist ein Teil davon.
Das erklärt auch die Eigenschaften, für die Sublimation beliebt ist:
- Das Ergebnis ist kratzfest und spülmaschinenfest, weil nichts oben aufliegt.
- Die Farben sind leuchtend und fotorealistisch, auch feine Verläufe gelingen.
- Die Oberfläche bleibt glatt, du fühlst kein Motiv unter den Fingern.
- Es eignet sich für Vollfarbdruck, also auch komplette Fotos und Muster.
Der Haken: Es funktioniert nur auf den passenden Materialien. Dazu gleich mehr.
Was du für den Einstieg brauchst
Die Grundausstattung ist überschaubar. Das sind die Bausteine, mit denen du loslegst:
- Sublimationsdrucker mit Tinte: Ein Drucker, der für Sublimationstinte gemacht ist, zum Beispiel aus der Epson SureColor Serie. Der Epson SureColor SC-F100 ist ein kompaktes Einsteigermodell, dazu gibt es die passende Sublimationstinte.
- Sublimationspapier: Spezialpapier, das die Tinte aufnimmt und beim Pressen wieder abgibt, zum Beispiel Sublimationspapier Eco A4 oder das Epson HR Extreme A4.
- Hitzequelle: Eine Transferpresse für flache Objekte oder ein Mug Press für Tassen. Diese liefert Hitze und gleichmäßigen Druck.
- Sublimierbare Rohlinge: Objekte mit Polyesterbeschichtung, etwa eine weiße Tasse oder ein Mousepad.
- Grafikprogramm: zum Gestalten und spiegelverkehrten Drucken deines Motivs.
Magst du auch von Hand gestalten? Mit den Siser Sublimation Markers zeichnest du direkt auf Sublimationspapier und überträgst die Zeichnung anschließend mit Hitze.
Worauf du sublimieren kannst
Hier liegt der häufigste Anfängerfehler: Sublimation hält nur auf Polyester oder auf Objekten mit einer Polymerbeschichtung. Auf reiner Baumwolle oder unbeschichtetem Holz bleibt nach dem Pressen kaum etwas zurück. Greif deshalb zu Rohlingen, die ausdrücklich für Sublimation gemacht sind.
Ein paar beliebte Möglichkeiten aus unserem Sortiment:
| Rohling | Material | Wofür |
|---|---|---|
| Sublimationstasse weiß | Beschichtete Keramik | Fototassen, Geschenke, Logos |
| Untersetzer Hardboard | Beschichtetes Hardboard, glänzend | Untersetzer-Sets, kleine Geschenke |
| Keramikfliese quadratisch | Beschichtete Keramik, glänzend | Deko, Bilder, Schilder |
| Aluminiumplatten | Beschichtetes Aluminium | Fotopaneele, Schilder |
| Mousepad | Polyesteroberfläche | Mauspads mit eigenem Motiv |
| Stofftasche | Sublimierbares Gewebe | Taschen mit Foto- oder Vollfarbdruck |
Mehr Rohlinge und Zubehör findest du in der Kategorie Sublimation.
Lieber zusehen als lesen? Ellen zeigt den Epson SureColor SC-F100 in der Praxis:
Mehr Videos rund um Sublimation auf unserem YouTube-Kanal:
- Epson SureColor F100 Sublimationsdrucker
- Tipps und Tricks für die besten Ergebnisse mit dem Epson F100
- Siser Sublimation Markers
So sublimierst du Schritt für Schritt
Am Beispiel einer Tasse, das Prinzip gilt aber auch für flache Objekte:
- Motiv gestalten in deinem Grafikprogramm und auf die richtige Größe bringen.
- Spiegelverkehrt drucken auf Sublimationspapier. Weil das Papier mit der bedruckten Seite nach unten aufliegt, klappt das Motiv beim Pressen um. So steht Text danach wieder richtig.
- Papier fixieren: Schneide das Motiv zu und befestige es mit hitzefestem Klebeband faltenfrei auf dem Rohling.
- Pressen mit Hitze und Druck. Halte dich an die Zeit- und Temperaturangaben aus dem Datenblatt deines Rohlings, diese unterscheiden sich je nach Material.
- Abkühlen lassen und das Papier vorsichtig abziehen. Solange es warm ist, kann die Tinte noch verwischen.
Nicht erschrecken: Auf dem Papier sehen die Farben vor dem Pressen matt und stumpf aus. Ihre volle Leuchtkraft bekommen sie erst durch die Hitze.
Typische Anfängerfehler und wie du sie vermeidest
Wenn das Ergebnis nicht überzeugt, liegt es meistens an einer dieser Sachen:
- Blasse Farben: zu wenig Hitze, zu kurze Pressdauer oder ein Objekt ohne passende Beschichtung. Prüfe die Werte und das Material.
- Geisterbilder: Das Papier hat sich beim Abnehmen verschoben. Befestige es gut und beweg es nach dem Pressen nicht mehr, bevor es kühl ist.
- Text steht spiegelverkehrt: Du hast das Spiegeln vor dem Druck vergessen.
- Motiv hält nicht: Der Rohling ist nicht für Sublimation geeignet. Nutze beschichtete Rohlinge.
Halte deinen Drucker außerdem in Betrieb: Damit die Düsen frei bleiben, hilft regelmäßiges Drucken. Für die Wartung gibt es zum Beispiel die Epson Maintenance Box.
Häufige Fragen zur Sublimation
Bei der Sublimation druckst du dein Motiv spiegelverkehrt auf Sublimationspapier und überträgst es mit Hitze und Druck auf dein Objekt. Die Sublimationstinte geht dabei direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über und verbindet sich mit der Beschichtung. Das Motiv liegt also nicht auf der Oberfläche, sondern wird Teil davon.
Du brauchst einen Sublimationsdrucker mit passender Tinte, Sublimationspapier, ein Grafikprogramm und eine Hitzequelle wie eine Transferpresse oder einen Mug Press. Dazu kommen sublimierbare Rohlinge, also Objekte mit Polyesterbeschichtung wie Tassen, Untersetzer oder Aluminiumplatten.
Sublimation funktioniert auf Polyester und auf Objekten mit Polymerbeschichtung. Dazu gehören weiße Tassen, Untersetzer, Keramikfliesen, Aluminiumplatten, Mousepads und beschichtete Textilien. Auf reiner Baumwolle oder unbeschichteten Oberflächen hält das Motiv nicht.
Weil du das Papier mit der bedruckten Seite nach unten auf das Objekt legst. Beim Übertragen klappt das Motiv also um. Druckst du es spiegelverkehrt, steht der Text nach dem Pressen wieder richtig herum. Das ist besonders bei Schrift und Logos wichtig.
Blasse Farben kommen meistens von zu wenig Hitze, zu kurzer Pressdauer oder von Objekten ohne passende Beschichtung. Sublimationsfarben wirken auf dem Papier vor dem Pressen immer matt und stumpf, ihre volle Leuchtkraft bekommen sie erst durch die Hitze. Halte dich an die Werte aus dem Datenblatt deines Rohlings.
Nein. Du brauchst einen Drucker, der für Sublimationstinte gemacht ist, zum Beispiel aus der Epson SureColor Serie. Normale Bürotinte enthält keine Sublimationstinte und überträgt sich nicht mit Hitze. Mit speziellen Sublimation Markers kannst du zusätzlich von Hand zeichnen.
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