Tafelfolie: eine beschreibbare Tafel aus Vinyl, selbst geschnitten

Eine Tafel, die du selbst in Form schneidest

Du willst eine Kreidetafel an der Küchenwand, ein beschreibbares Schild an der Vorratsdose oder ein hübsches Türschild, das du jede Woche neu beschriftest? Dafür brauchst du keine sperrige Holztafel. Mit Tafelfolie machst du aus fast jeder glatten Fläche eine beschreibbare Tafel, und mit dem Schneideplotter schneidest du sie in genau die Form, die du dir ausgedacht hast.

Hier liest du, was Tafelfolie eigentlich ist, wo der Unterschied zur Chalkboard-Flexfolie für Textil liegt und wie du sie schneidest, anbringst und beschreibst.

Was ist Tafelfolie?

Tafelfolie ist eine matt-schwarze, selbstklebende Vinylfolie mit einer Oberfläche wie eine klassische Schultafel. Du klebst sie auf eine glatte Fläche, lässt sie kurz haften und schreibst danach mit Kreide oder Kreidemarker darauf. Wieder abwischen, neu beschriften, fertig.

Das Schöne daran: Du bist nicht an ein festes Format gebunden. Weil es Vinylfolie ist, verarbeitest du sie mit dem Schneideplotter und schneidest die Tafel in jede Form, die du brauchst:

  • Ein Tafelschild für die Küchenwand oder den Flur.
  • Beschriftbare Etiketten für Vorratsdosen, Gewürzgläser und Kisten.
  • Eine Wochenplaner-Fläche auf Tür, Schrank oder Kühlschrank.
  • Saisondeko, die du immer wieder neu beschriftest, statt sie wegzuwerfen.

Vinyl oder Flex: welche Tafelfolie passt zu dir?

Bei uns findest du Tafelfolie in zwei Ausführungen, und die unterscheiden sich vor allem im Untergrund, auf den sie kommt:

  • Kreidetafel-Vinylfolie: die klassische Variante zum Aufkleben. Kommt auf harte, glatte Flächen wie Wände, Glas, Türen, Möbel oder Vorratsdosen. Du schneidest sie mit dem Plotter und überträgst sie mit Transferband.
  • Poli-Flex Chalkboard Flexfolie: das ist eine Bügelfolie für Textil. Du presst sie mit der Transferpresse oder dem Bügeleisen auf Stoff und bekommst so einen beschreibbaren Tafel-Effekt, zum Beispiel auf Beutel oder Schürze.

Damit du den Unterschied auf einen Blick siehst:

FolieUntergrundVerarbeitungWofür
Kreidetafel-Vinylfolie Harte, glatte Flächen: Wand, Glas, Holz, Möbel, Dosen Schneideplotter, dann mit Transferband übertragen Tafelschilder, beschriftbare Etiketten, Wandtafeln
Poli-Flex Chalkboard Flexfolie Textil: Beutel, Shirt, Schürze und mehr Schneideplotter, dann mit Transferpresse oder Bügeleisen Beschreibbarer Tafel-Effekt auf Stoff

Lieber zusehen als lesen? Jamie zeigt, wie du mit Kreidetafel-Vinylfolie arbeitest:

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So schneidest du Tafelfolie und bringst sie an

Tafelfolie verarbeitest du wie ganz normale selbstklebende Vinylfolie. So gehst du Schritt für Schritt vor:

  1. Motiv vorbereiten: Entwirf deinen Text oder dein Motiv in der Plotter-Software. Spiegeln musst du bei dieser Folie nicht.
  2. Schneiden: Lege die Folie auf die Schneidematte und schneide mit der Klinge. Bei einfachen Tafelflächen reicht der gewünschte Umriss.
  3. Entgittern: Ziehe das überschüssige Material rund um dein Motiv ab, sodass nur die Tafelform stehen bleibt.
  4. Übertragen: Klebe Transferband darüber, ziehe die Folie vom Trägerpapier und setze sie auf den sauberen, fettfreien Untergrund.
  5. Andrücken: Streiche die Luft mit einem Rakel oder einer Plastikkarte von der Mitte nach außen heraus und ziehe das Transferband flach ab.

Für die Chalkboard-Flexfolie auf Textil presst du die Folie nach dem Entgittern stattdessen mit der Transferpresse oder dem Bügeleisen auf den Stoff. Halte dich dabei an die Angaben aus dem Datenblatt.

Beschreiben, abwischen und pflegen

Bevor du loslegst, ein kleiner Klassiker-Tipp: Reibe eine frisch angebrachte Tafelfläche einmal komplett mit Kreide ein und wische sie wieder ab. Das "einkreiden" macht die Oberfläche gleichmäßig und verhindert, dass dein erstes Motiv als Schatten zurückbleibt.

Danach hast du die Wahl:

  • Tafelkreide: der klassische Look, lässt sich trocken mit einem Tuch oder Schwamm abwischen.
  • Kreidemarker (Flüssigkreide): kräftigere, sattere Striche. Diese entfernst du mit einem leicht feuchten Tuch. Teste vorher an einer Ecke, ob sich dein Marker sauber ablösen lässt.

So beschriftest du dein Tafelschild oder deine Vorratsdosen immer wieder neu, ohne etwas wegwerfen zu müssen.

Häufige Fragen zu Tafelfolie

Tafelfolie ist eine matt-schwarze Vinylfolie mit Kreidetafel-Oberfläche. Du klebst sie auf eine glatte Fläche und schreibst danach mit Kreide oder Kreidemarker darauf, genau wie auf einer echten Schultafel. Mit dem Schneideplotter schneidest du sie in jede beliebige Form.

Auf alle glatten, sauberen und fettfreien Flächen: Wände, Türen, Schränke, Glas, Möbel, Vorratsdosen oder Tafeln. Reinige den Untergrund vorher gründlich und streiche die Folie blasenfrei von der Mitte nach außen an.

Tafelfolie aus Vinyl klebst du auf harte Flächen wie Wände, Glas oder Möbel. Die Chalkboard-Flexfolie ist eine Bügelfolie, die du mit der Transferpresse oder dem Bügeleisen auf Textil aufbringst. So bekommst du einen beschreibbaren Tafel-Effekt auf Stoff.

Mit normaler Tafelkreide oder mit Kreidemarkern (Flüssigkreide). Kreide wischt du trocken wieder ab, Kreidemarker geben einen kräftigeren Strich und werden mit einem feuchten Tuch entfernt. Teste den Marker am besten an einer Ecke, ob er sich sauber ablösen lässt.

Ja. Tafelfolie verarbeitest du wie normale selbstklebende Vinylfolie: Motiv spiegeln musst du nicht, du schneidest mit der Klinge auf der Schneidematte, entgitterst das überschüssige Material und überträgst es mit Transferband auf den Untergrund.

Tafelfolie ist selbstklebende Vinylfolie und für dauerhaftes Anbringen gedacht. Du kannst sie wieder abziehen, je nach Untergrund und Klebedauer können dabei aber Kleberreste zurückbleiben. Auf empfindlichen Flächen testest du das vorher an einer unauffälligen Stelle.

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