Dein eigenes Motiv, direkt auf die Haut
Ob für einen Kindergeburtstag, ein Festival oder einfach zum Ausprobieren, wie ein echtes Tattoo aussehen würde: Mit Tattoofolie machst du temporäre Tattoos ganz nach deinem Geschmack. Du druckst dein eigenes Design zu Hause aus, bringst es auf die Haut und nach ein paar Tagen ist es wieder weg.
Auf dieser Seite erfährst du, wie das Ganze funktioniert, was du dafür brauchst und worauf du beim Drucken und Anbringen achtest.
Was ist Tattoofolie?
Tattoofolie ist ein bedruckbares Spezialpapier, mit dem du Motive direkt auf die Haut überträgst. Bei uns findest du dafür das Silhouette Tattoo Paper. Es besteht aus zwei Teilen: dem bedruckbaren Trägerblatt und einer transparenten Klebeschicht, die du nach dem Drucken darüberlegst.
Der große Unterschied zu fertigen Tattoos aus dem Automaten: Du bestimmst das Motiv komplett selbst. Logo, Namensschriftzug, Lieblingsfigur oder ein Foto, alles, was du auf deinem Computer gestalten kannst, lässt sich mit dem Tintenstrahldrucker ausdrucken und aufbringen.
- Du druckst mit deinem normalen Inkjetdrucker, kein Spezialgerät nötig.
- Motive in Vollfarbe mit Verläufen, Schrift oder Bildern sind möglich.
- Das Tattoo ist temporär und lässt sich später wieder ablösen.
- Ausschneiden geht mit der Schere oder dem Schneideplotter.
Was du dafür brauchst
Die Liste ist kurz, das meiste hast du wahrscheinlich schon zu Hause:
| Was | Wofür | Pflicht? |
|---|---|---|
| Silhouette Tattoo Paper | Bedruckbare Folie plus Klebeschicht fürs Tattoo | Ja |
| Tintenstrahldrucker | Dein Motiv in Farbe ausdrucken | Ja |
| Schere oder Schneideplotter | Das Motiv ausschneiden, mit Plotter sauber an der Kontur | Schere reicht |
| Feuchtes Tuch und etwas Wasser | Das Tattoo auf die Haut übertragen | Ja |
Ein Schneideplotter ist kein Muss, macht das Ausschneiden aber deutlich einfacher: Mit der Print-and-Cut-Funktion schneidet er genau an der Kontur deines gedruckten Motivs entlang. Wenn du noch keinen hast, findest du die Geräte in unserer Auswahl an Schneideplottern.
Lieber zusehen als lesen? Jamie zeigt Schritt für Schritt, wie du mit dem Silhouette Tattoo Paper arbeitest:
Schritt für Schritt: so geht's
Plan ein bisschen Zeit ein, damit die Tinte gut trocknen kann. Dann läuft der Rest fast von allein:
- Motiv gestalten und spiegeln. Erstelle dein Design am Computer und spiegele es vor dem Drucken, damit Schrift und Bild auf der Haut richtig herum erscheinen.
- Drucken. Drucke auf das Trägerblatt des Silhouette Tattoo Paper mit deinem Tintenstrahldrucker. Lass die Tinte danach gut trocknen.
- Klebeschicht auflegen. Ziehe die transparente Klebefolie ab und lege sie vorsichtig über dein gedrucktes Motiv. Streiche Luftblasen mit einer Plastikkarte glatt.
- Ausschneiden. Schneide das Motiv mit der Schere aus oder lass es deinen Schneideplotter per Print-and-Cut an der Kontur ausschneiden.
- Auf die Haut übertragen. Lege das Tattoo mit der Bildseite nach unten auf die Haut, drücke ein feuchtes Tuch darauf und warte kurz. Dann ziehst du das Papier vorsichtig ab.
Tipp: Teste das Ganze erst mit einem kleinen Probemotiv. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie viel Wasser und wie viel Druck dein Tattoo braucht.
Ideen für deine Tattoos
Weil du das Motiv selbst gestaltest, sind die Möglichkeiten groß. Ein paar Anlässe, für die sich selbst gemachte Tattoos gut eignen:
- Kindergeburtstage: Tiere, Sterne oder der Lieblingscharakter als kleines Geschenk für jeden Gast.
- Festivals und Partys: passende Motive für die ganze Gruppe, alle aus einem Bogen.
- Probe-Tattoo: ein neues Design erst auf der Haut sehen, bevor du dich für ein echtes entscheidest.
- Werbung und Events: dein Logo als Tattoo für Messen, Sportvereine oder Aktionen.
Mehr Inspiration und Anleitungen findest du auf unserem YouTube-Kanal:
Tattoo wieder entfernen
Ein temporäres Tattoo verschwindet mit der Zeit von selbst, vor allem an Stellen, die viel reiben oder oft mit Wasser in Kontakt kommen. Willst du es früher loswerden, hilft etwas Öl oder Seife: kurz einwirken lassen und sanft abreiben. Trage Tattoofolie nicht auf gereizte oder verletzte Haut auf und teste bei empfindlicher Haut vorher an einer kleinen Stelle.
Häufige Fragen zu temporären Tattoos
Du druckst dein Motiv spiegelverkehrt auf Tattoofolie, lässt es trocknen und legst die mitgelieferte Klebeschicht darüber. Dann setzt du das Motiv auf die Haut, drückst es mit einem feuchten Tuch fest und ziehst das Trägerpapier nach kurzem Einwirken ab. Fertig ist dein eigenes temporäres Tattoo.
Das Silhouette Tattoo Paper ist für gängige Tintenstrahldrucker (Inkjet) gemacht. Du druckst dein Motiv zu Hause aus, einen speziellen Drucker brauchst du nicht. Achte darauf, dein Design vor dem Drucken zu spiegeln, damit es auf der Haut richtig herum erscheint.
Wie lange ein temporäres Tattoo hält, hängt von der Stelle und der Beanspruchung ab. An Stellen, die wenig reiben und nicht oft mit Wasser in Kontakt kommen, bleibt es meist länger schön. Mit etwas Öl oder Seife lässt es sich wieder von der Haut lösen.
Nötig ist er nicht, denn du kannst die Folie auch mit einer Schere ausschneiden. Mit einem Schneideplotter und der Print-and-Cut-Funktion schneidest du dein Motiv aber sauber an den Rändern aus, ohne weißen Rand. Das lohnt sich vor allem bei feinen Formen und mehreren Tattoos auf einem Bogen.
Tattoofolie wie das Silhouette Tattoo Paper ist für die Anwendung auf der Haut gedacht. Trage sie nicht auf gereizte oder verletzte Haut auf und teste das Material vorher an einer kleinen Stelle, wenn du empfindliche Haut hast. Bei Kindern bringst du das Tattoo am besten unter Aufsicht an.
Ja. Weil du mit deinem eigenen Tintenstrahldrucker arbeitest, kannst du Motive in Vollfarbe gestalten, mit Verläufen, Logos oder Fotos. So bist du nicht auf fertige Designs aus dem Laden angewiesen und machst genau das Tattoo, das du im Kopf hast.
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